Vereinssatzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1. Der Verein führt den Namen Würzburger

Ruderverein Bayern von 1875/1905 e.V;

die Abkürzung lautet WRVB. Er wurde am

02.05.1997 durch die Verschmelzung des

Würzburger Rudervereins von 1875 e.V. und

der Würzburger Rudergesellschaft Bayern

von 1905 e. V. gegründet.

1.2. Der Verein ist im Vereinsregister beim

Amtsgericht Würzburg unter der Nummer

VR 1673 eingetragen.

1.3. Der Verein hat seinen Sitz in Würzburg.

1.4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das

Kalenderjahr.

 

§ 2 Flagge, Vereinsfarben

1. Die Vereinsflagge bildet ein weißes

Rechteck in dem in blauer Farbe eine stilisierte

Ansicht der Festung Marienberg und

der Löwenbrücke in Würzburg sowie ein Ruder-

Riemen angeordnet sind. An der rechten

Seite der Flagge sind die Buchstaben

WRVB waagerecht eingefügt.

2. Die Vereinsfarben sind gelb-rot-weißblau.

 

§ 3 Zwecke des Vereins

1. Der Würzburger Ruderverein Bayern

von 1975/1905 e.V. verfolgt ausschließlich

und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte

Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Zweck des Würzburger Rudervereins

Bayern von 1875/1905 e.V. ist die Förderung

und die planmäßige, der Allgemeinheit dienende

Pflege des Rudersports und der der

Gesunderhaltung seiner Mitglieder dienenden

Sportarten. Dieser Zweck soll insbesondere

verwirklicht werden durch die Ausbildung

der Mitglieder im Rudersport, durch

die Teilnahme der Mitglieder an Regatten

und Wettkämpfen, durch die Förderung und

Ausübung des Wanderruderns und das Angebot

anderer, den Rudersport flankierender

Sportarten.

3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfügt

nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die

satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen

aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig,

Barauslagen werden jedoch ersetzt. Auslagen

im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit

können pauschal bis zur Höhe der steuerfreien

Ehrenamtspauschale erstattet werden.

Es darf keine weitere Person durch

Ausgaben, die dem Zweck des Vereins

fremd sind oder durch unverhältnismäßig

hohe Vergütung begünstigt werden. Im Rahmen

eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes

können jedoch Vergütungen für Tätigkeiten,

wie sie bei der Vergabe an Dritte gerechtfertigt

wären, geleistet werden.

4. Er ist Mitglied des Deutschen Ruderverbandes

e.V., sowie des Bayerischen Ruderverbandes

e.V. und erkennt deren Statuten

an.

5. Der Verein ist politisch, konfessionell

und in Bezug auf Rassen neutral.

 

§ 4 Mitgliedschaft

Ordentliche Mitglieder des Vereins

Die Mitgliedschaft gliedert sich wie folgt:

a) aktive Mitglieder

b) passive Mitglieder

c) auswärtige Mitglieder

d) Kinder und Jugendliche

e) sportausübende Ehegatten und Kinder

von Mitgliedern

f) Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende

Aktive Mitglieder sind alle erwachsenen Personen,

die am 31.12. des Vorjahres das 18.

Lebensjahr vollendet haben und die den Rudersport

betreiben.

Unter Kinder und Jungendliche fallen alle

aktiven Mitglieder, die das 18. Lebensjahr

noch nicht vollendet haben.

Passive Mitglieder sind diejenigen Personen

(unter oder über 18 Jahre), die den WRVB

fördern, ohne dort den Rudersport zu betreiben.

Mitglieder und ausscheidende Vorstände,

die sich um den WRVB oder den Deutschen

Sport besonders verdient gemacht haben,

können von der Mitglieder-versammlung zu

Ehrenmitglieder oder zu Ehrenvorsitzende

ernannt werden. Ehren-mitglieder und Ehrenvorsitzende

haben die Rechte und

Pflichten der aktiven Mitglieder und sind von

der Beitragszahlung befreit.

 

§ 5 Fördernde Mitglieder                                                                                                                            

1. Fördernde Mitglieder des Vereins können

alle am Rudersport interessierte, natürliche

oder juristische Personen werden.

Hierunter fällt auch die Firmenmitgliedschaft.

2. Fördernde Mitglieder haben kein

Stimmrecht.

3. Die Mitgliedschaft ist begrenzt auf die

Dauer der individuellen Förderung.

4. Fördernde Mitglieder haben das

Recht an der Mitgliederversammlung teilzunehmen

und werden in geeigneter Form

durch den Vorstand unterrichtet.

 

§ 6 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede natürliche Person

werden, die schriftlich um Aufnahme nachsucht.

Minderjährige bedürfen der schriftlichen

Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

Wird kein begründeter Widerspruch gegen

den Aufnahmeantrag erhoben, so beschließt

der geschäftsführende Vorstand

über diesen mit einfacher Mehrheit der anwesenden

Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit

ist das Gesuch abgelehnt. In

diesem Fall steht dem Betroffenen die Berufung

an die Mitgliederversammlung zu, diese

entscheidet endgültig und die Mitgliedschaft

beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.

2. Der geschäftsführende Vorstand kann

dem Bewerber bis zur Entscheidung über

seinen Aufnahme-Antrag den Zutritt zum

Bootshaus und die Benutzung der Boote

und Geräte nach Maßgabe der Ruderordnung

gestatten.

 

§ 7 Rechte der Mitglieder

1. Die Mitglieder haben das Recht, an

den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen

und in den Bootshäusern zu verkehren

sowie die Mitgliederversammlung zu besuchen,

dabei das Wort zu nehmen und Anträge

zu stellen. Stimmberechtigt sind Mitglieder

ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, jedoch

erst nach einjähriger Mitgliedschaft.

Die passive Wahl ist erst ab dem vollendeten

18. Lebensjahr möglich. Bei Entscheidungen,

die sie selbst betreffen, ruht ihr

Stimmrecht.

2. Die ausübenden Mitglieder haben

nach Maßgabe der Ruderordnung das

Recht auf Benutzung der Boote und der

sportlichen Einrichtungen des Vereins.

3. Die Ehrenmitglieder haben alle Recht

der Mitglieder. Sie sind nicht zur Zahlung der

Beiträge verpflichtet. Ehrenmitglied kann

werden, wer sich um den Verein oder den

Rudersport besondere Verdienste erworben

hat. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt

auf Vorschlag des Vorstandes oder von

mindestens zehn Mitgliedern durch

Beschluss der Mitgliederversammlung. Der

Beschluss bedarf einer Mehrheit der anwesenden

stimmberechtigten Mitglieder. Die in

den Gründungsvereinen Würzburger Ruderverein

1875 e.V. und Würzburger Rudergesellschaft

Bayern von 1905 e.V. erworbenen

Ehrenmitgliedschaften gelten im Würzburger

Ruderverein Bayern von 1875/1905 e.V.

uneingeschränkt weiter.

4. Ausübende Ehefrauen und Kinder (ab

16 Jahren) von Mitgliedern haben die gleichen

Rechte und Pflichten wie Mitglieder.

Die Eigenschaft eines Kindes erlischt mit

der Vollendung des 18. Lebensjahres. Befindet

sich das Kind zu diesem Zeitpunkt noch

in Ausbildung und verfügt über kein eigenes

Einkommen, so kann bei Vorlage entsprechender

Nachweise der bisherige Status

verlängert werden. Er endet jedoch spätestens

mit Vollendung des 25. Lebensjahres.

5. Die Mitglieder haben das Recht, sich

durch schriftliche Erklärung in eine andere

Form der Mitgliedschaft umzumelden. Für

das zur Zeit der Ummeldung laufende Geschäftsjahr

ist der Beitrag, der höheren der

beiden Mitgliedergruppen zu zahlen.

6. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:

a) Die Ziele und den Zweck des Vereins nach

besten Kräften zu fördern,

b) das Vereinseigentum schonend und pflegend

zu behandeln,

c) die Beschlüsse und Rangordnungen der

Vereinsorgane zu befolgen und

d) den Mitgliedsbeitrag sowie eine evtl. festgesetzte

Aufnahmegebühr rechtzeitig zu

entrichten.

 

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft wird beendet:

a) durch den Tod eines Mitgliedes

b) Durch freiwilligen Austritt, der dem geschäftsführenden

Vorstand schriftlich anzuzeigen

ist. Er ist nur zum Schluss des Geschäftsjahres

unter Einhaltung einer Kündigungsfrist

von einem Monat zulässig. Bei Versetzungen oder Wegzug kann dem Austrittsgesuch sofort stattgegeben werden.

c) Durch Streichung aus der Mitgliederliste.

Sie kann durch Beschluss des geschäftsführenden

Vorstandes erfolgt:

– wenn das Mitglied mit seiner Beitragszahlung

über sechs Monate rückständig und

zweimal durch eingeschriebenen Brief erfolglos

zur Zahlung aufgefordert worden ist,

– wenn begründete Tatsachen bekannt werden,

die die Aufnahme als Mitglied verhindert

hätten (z. B. unehrenhaftes oder strafbares

Verhalten außerhalb des Vereins). Bei

einer Streichung ist dem Betroffenen Gelegenheit

zur Stellungnahme zu geben. Das

Mitglied, dessen Streichung seiner Mitgliedschaft

der geschäftsführende Vorstand beschlossen

hat, kann gegen diesen Beschluss

die Entscheidung durch die nächste

Mitgliederversammlung beantragen, welche

mit einer Stimmenmehrheit der anwesenden

stimmberechtigten Mitglieder über diesen

Beschluss endgültig entscheidet.

d) Durch Ausschluss aus dem Verein wegen

Schädigung des Vereinszwecks oder des

Ansehens des Vereins und des Rudersports.

e) Der Ausschluss gem. Buchstabe d) erfolgt

durch das Ehrengericht, das mit einfacher

Stimmenmehrheit beschließt. Er darf

nur erfolgen, nachdem dem Betreffenden,

der mit eingeschriebenem Brief zu laden ist,

ausreichend Gehör gewährt ist. Dem Betroffenen

ist ein mit Gründen versehener Beschluss

zuzustellen. Gegen den Beschluss

steht dem Betroffenen innerhalb einer Woche

nach Zustellung des Beschlusses die

Berufung an die nächste Mitgliederversammlung

zu. Die Berufung ist beim Vorsitzenden

einzureichen. Die Mitgliederversammlung

entscheidet endgültig über die

Berufung mit 2/3-Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Sie ist auf dem in dem Verein üblichen Weg

(§ 15.2) unter Hinweis auf die Entscheidung

über die Berufung einzuberufen.

f) Die Wiederaufnahme Ausgeschlossener

ist unstatthaft.

2. Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft

hören alle Ansprüche dieses Mitgliedes an

den Verein und aus dem Vereinsvermögen auf, auch das Recht zum Tragen des Vereinsabzeichens.

Die Mitgliedskarte ist zurückzugeben.

Die Verpflichtung zur Zahlung rückständiger Beiträge an den Verein bleibt bestehen.

3. Eine von einem Amt abhängige Mitgliedschaft

endet mit der Beendigung des Amtes.

 

§ 9 Beiträge und Mittel des Vereins

1. Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird

von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Die Beiträge sollen entsprechend den Mitgliedsgruppen

(§ 4) abgestuft werden. Die

von der Mitgliederversammlung beschlossenen

Beiträge sind in die Finanz- und Gebührenordnung

(FGO, dort Artikel 6) aufzunehmen.

2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht

befreit.

3. Der Beitrag ist eine Bringschuld. Die

Entrichtung des Beitrages regelt Artikel 6

Ziffer 3 der Finanz- und Gebührenordnung.

4. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

5. Der geschäftsführende Vorstand ist

berechtigt, einzelnen Mitgliedern auf Antrag

den Beitrag ganz oder teilweise zu erlassen.

6. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige

Zwecke verwendet werden.

 

§ 10 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a) der geschäftsführende Vorstand

b) der Vorstand im Sinne des § 26 BGB

c) der Gesamtvorstand

d) die Mitgliederversammlung

e) das Ehrengericht.

 

§ 11 Vorstand – Gesamtvorstand

1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus

a) dem Vorsitzenden

b) dem Stellvertreter/Medien und

Öffentlichkeitsarbeit

c) dem Stellvertreter/Gesamtsportleitung

d) dem Stellvertreter/Cheftrainer, Koordination

des Leistungssports

e) dem Stellvertreter/Organisation und

Geschäftsstelle

f) dem Schatzmeister/Finanzen und Vermögen

g) dem Vorsitzenden des Würzburger Rudervereins

Bayern von 1875/1905 Immobilien-

Verwaltungsverein e.V./Liegenschaften.

2. Der Gesamtvorstand

2.1. Er setzt sich zusammen aus dem geschäftsführenden Vorstand und den von  diesem berufenen und von der Mitgliederversammlung bestätigten Beisitzern für die einzelnen für eine ordnungsgemäße Vereinsführung notwendigen  Arbeitsgebiete. Sie sind in einem von der Mitgliederversammlung genehmigten Geschäftsverteilungsplan namentlich aufzunehmen.

2.2. Dem Gesamtvorstand gehört der

oder die Jugendleiter/in und der oder die

Aktivensprecher/in sowie der oder die Vertreter/

in des Breitensports an.

3. Der Verein wird im Sinne des § 26

BGB gerichtlich und außergerichtlich durch

den Vorsitzenden zusammen mit einem der

unter Ziffer 1 b) bis 1 f) oder durch zwei der

in 1 b) bis 1 f) genannten Stellvertreter vertreten.

Für das Innenverhältnis wird bestimmt,

dass zwei der unter 1 b) bis e) genannten

Stellvertreter den Verein gerichtlich

und außergerichtlich nur dann vertreten

können, wenn der Vorsitzende verhindert

ist. Wichtige Fragen müssen dem geschäftsführenden

Vorstand, dem Gesamtvorstand

oder der Mitgliederversammlung

zur Entscheidung vorgelegt werden. Der geschäftsführende

Vorstand entscheidet über

die Vorlagen an den Gesamtvorstand oder

die Mitgliederversammlung nach pflichtgemäßem

Ermessen.

4. Vernachlässigt ein Mitglied des geschäftsführenden

Vorstandes seine Aufgaben,

so kann der Gesamtvorstand mit 2/3-

Mehrheit dieses Vorstandsmitglied seines

Amtes entheben und ein anderes Vereinsmitglied

kommissarisch mit der Wahrnehmung

dieser Aufgabe betrauen.

5. Die Vorstandsmitglieder werden in

den Mitgliederversammlungen durch geheime

Wahl einzeln für die Dauer von drei Jahren

mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen

Mitglieder gewählt und bleiben

bis zur Neuwahl im Amt. Den Ablauf regelt

Artikel 7 der Geschäftsordnung.

6. die Vorstandssitzungen werden vom

Vorsitzenden nach Bedarf oder auf Antrag

von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern,

jedoch mindestens in jedem zweiten Monat

einberufen.

7. Der geschäftsführende Vorstand führt

die Geschäfte des Vereins und verwaltet das

Vereinsvermögen.

8. Der geschäftsführende Vorstand und

der Gesamtvorstand sind beschlussfähig

mit der Mehrheit seiner erschienenen Mitglieder.

Er fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit.

Bei Stimmengleichheit entscheidet

die Stimme des Vorsitzenden.

9. Die von der Mitgliederversammlung

auf drei Jahre gewählten 2 Rechnungsprüfer

haben das Recht, jederzeit die gesamten finanziellen Vorgänge des Vereins zu überprüfen

und sind verpflichtet, neben der Berichterstattung

ihrer Kassenprüfung zur Mitgliederversammlung

in unregelmäßigen Abständen die finanziellen Abwicklungen im Verein zu überprüfen. Beanstandungen und Verbesserungsvorschläge sind unverzüglich der Vorstandschaft zu unterbreiten.

10. Im Innenverhältnis gilt:

Zu allen Aufträgen, Neuanschaffungen oder

sonstigen Rechtsgeschäften sowie zur Klageerhebung vor dem ordentlichen Gericht

im Namen des Vereins durch den Vorsitzenden

bedarf dieser der Genehmigung des

Gesamtvorstandes mit zwei weiteren Unterschriften, es sei denn, dass ein dringender

Fall vorliegt, der keinen Aufschub duldet. Erfolgen

für den Verein verpflichtende Rechtsgeschäfte

im Namen des Vereins ohne Beschluss

des Gesamtvorstandes, so haftet

stets der Bestellende dem Verein gegenüber.

Der Verkauf von beweglichem Eigentum,

Aufnahme von Anleihen über 5.000,00

und die Belastung von Vereinseigentum

kann nur durch die Mehrheit der anwesenden

stimmberechtigten Mitgliedern einer

Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Voraussetzung für den Beschluss ist,

dass die betreffenden Anträge in der Tagesordnung

enthalten sind.

11. Der oder die Jugendleiter/in und der

oder die Aktivensprecher/in werden von den

jugendlichen Mitglieder bzw. den Rennruderern

gewählt. Für die Jugend gilt § 12 Ziff. 2.

Sie werden in ihrem Amt durch die Mitgliederversammlung bestätigt. Sie hören dem

Gesamtvorstand an.

12. Sämtliche männliche Bezeichnungen

von Vorstandsämtern gelten bei entsprechen-

der Besetzung für das weibliche Geschlecht.

 

§ 12 Vereinsausschüsse

1. Für die Vorbereitung, Bearbeitung und

Ausführung besonderer Aufgaben im Sinne

des Vereinszwecks können Vereinsausschüsse

gebildet werden, denen mindestens

jeweils ein Mitglied des geschäftsführenden

und des erweiterten Vorstands sowie

nach Aufgabenstellung weitere Vereins-
mitglieder angehören. Die Bildung und Zusammensetzung

eines Vereinsausschusses

erfolgt durch Beschluss des erweiterten

Vorstandes.

2. Der Verein hat einen Jugendausschuss.

Das Nähere regelt die Jugendordnung.

 

§ 13 Kassenprüfer

In der ordentlichen Mitgliederversammlung

sind zwei Kassenprüfer zu wählen. Sie sind

Beauftragte der Mitgliederversammlung

und haben einmal im Jahr (zweckmäßigerweise

nach Bilanzaufstellung) die Pflicht, die

ordnungsgemäßen Buch- und Kassenführung

zu prüfen und der Mitgliederversammlung

Bericht zu erstatten.

 

§ 14 Ehrengericht

1. Das Ehrengericht wird von der Mitgliederversammlung

für drei Jahre gewählt. Ihm

können nur Mitglieder angehören, die das

35. Lebensjahr vollendet haben, dem Verein

mindestens zehn Jahre angehören und mindestens

fünf Jahre ehrenamtliche Vereinstätigkeit

nachweisen können. Das Ehrengericht

besteht aus fünf Mitgliedern.

2. Das Ehrengericht wählt einen Vorsitzenden

aus seinem Kreise und setzt den

Vorstand davon in Kenntnis.

3. Das Ehrengericht ist nach Ermessen

des Vorstandes zur Beratung und zur gutachtlichen

Stellungnahme in Vereinsangelegenheiten

von besonderer Bedeutung heranzuziehen.

Das Ehrengericht kann Anträge

an den Vorstand oder die Mitglieder-Versammlung

stellen. Es ist als erste Instanz

zuständig zur Entscheidung über den Ausschluss

von Mitgliedern gemäß § 8 Buchstabe e).

 

§ 15 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist für alle

Angelegenheiten des Vereins zuständig,

welche nicht zu den Befugnissen des Vorstandes oder des Ehrengerichts gehören.

2. Die Mitgliederversammlung soll alljährlich

im ersten Kalenderhalbjahr stattfinden.

Sie wird vom geschäftsführenden Vorstand

einberufen. Die Einladung muss unter

Angabe der Tagesordnung spätestens eine

Woche vor dem anberaumten Termin allen

Mitgliedern übersandt werden. Einladung

durch die Vereinszeitung genügt.

3. Zur Tagesordnung der Jahreshauptversammlung

gehören:

a) Jahres- und Kassenbericht des Vorstandes

b) Bericht der Rechnungsprüfer

c) Entlastung des Vorstandes

d) Neuwahl des Vorstandes, des Ehrengerichtes

und der Kassenprüfer (alle drei Jahre)

e) Ernennung zu Ehrenmitgliedern

f) Beschluss über einen Haushaltsvoranschlag.

4. Außerordentliche Versammlungen beruft

der geschäftsführende Vorstand ein. Er

ist dazu verpflichtet, wenn 1/5 der stimmberechtigten

Mitglieder unter Angabe der

Gründe schriftlich dies beim Vorstand beantragt.

Die Versammlung muss innerhalb eines

Monats nach Eingang eines solchen Antrages

einberufen werden.

5. Jede ordnungsgemäß einberufene

Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Die Beschlüsse werden, soweit die Satzung

nichts anderes bestimmt, mit einfacher

Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden

stimmberechtigten Mitglieder gefasst.

Bei Stimmengleichheit entscheidet

das Los. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

6. Über jede Versammlung ist ein Protokoll

zu fertigen, die vom Vorsitzenden und

von dem Verfasser der Niederschrift zu

unterzeichnen ist. Sie ist mindestens zehn

Jahre aufzubewahren.

 

§ 16 Vereinsordnungen

1. Alle Mitglieder sind verpflichtet, den

Anordnungen des geschäftsführenden Vorstandes

oder von diesem beauftragten Personen

Folge zu leisten.

2. Die Ruderordnung, die Hausordnung

und die Trainingsordnung sind für die Mitglieder

ebenso bindend wie die Satzung.

3. Mitglieder, die mutwillig oder fahrlässig

Vereinsmaterial beschädigen, können

vom Verein zum Schadenersatz herangezogen

werden.

§ 17 Ehrungen

1. Außerordentliche Verdienste können

durch Ernennung zum Ehrenmitglied oder

Ehrenvorsitzenden durch die Mitgliederversammlung

gewürdigt werden.

2. Der Verein kann die Verdienste seiner

Mitglieder durch Verleihung von Ehren oder

Verdienstnadeln belohnen. Die Verleihung

erfolgt durch die Vorstandschaft in gerechter

Würdigung der bewiesenen Vereinstreue

und der erworbenen Verdienste um den Verein

und den Sport. Die Ehrenzeichen sollen

bei festlichen Anlässen überreicht werden.

 

§ 18 Satzungsänderungen

1. Für die Abstimmung über Satzungsänderungen

ist eine Anwesenheit von wenigstens

einem Drittel der stimmberechtigten

Mitglieder (Stand 01.01. des Kalenderjahres

der Versammlung) notwendig.

2. Für Satzungsänderungen ist eine 2/3-

Mehrheit erforderlich. Sie können nicht im

Wege des Dringlichkeitsantrages beschlossen

werden.

3. Es ist ohne Satzungsänderung nicht möglich das

Bootshaus Süd nebst zugehörigen Nebengebäuden

in jedweder Zeit zu veräußern

oder sonst irgendwie aufzugeben. Eine Vermietung

bedarf der Beschlussfassung der

Mitgliederversammlung.

 

§ 19 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur

mit 2/3-Stimmenmehrheit sämtlicher

stimmberechtigter Mitglieder in einer zu diesem

Zweck besonders einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Ist diese Zahl an Mitgliedern nicht anwesend,

so ist binnen vier Wochen eine weitere

Mitgliederversammlung abzuhalten, in

der ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden

Mitglieder mit einer 4/5-Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden beschlossen

wird.

2. Die Liquidation des Vereins obliegt

drei von der Mitgliederversammlung zu

wählenden Liquidatoren. Bei Auflösung des

Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen

Zweckes oder bei Entziehung der Rechtsfähigkeit

oder bei Auflösung durch andere obrigkeitlichen Anordnungen, fällt das Vermögen an den Würzburger Ruderverein Bayern von 1875/1905 Immobilien-Verwaltungsverein e.V., der es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

3. Beschlüsse über eine geänderte künftige

Verwendung des Vermögens dürfen

erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

Dr. Wolfgang Kunz

1. Vorsitzender

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